Ich mag Roadmovies und ich mag Bücher, die sich wie Roadmovies lesen. Deswegen mag ich auch das Buch “Eine zu 85 % wahre Geschichte”. Der Autor schreibt mit Witz, dieser Witz wirkt echt und nicht erzwungen. Ich mochte das Buch, auch wenn ich nicht immer wusste, von welchen Bands Chuck da faselt. Und ich finde, man sollte nicht jedes Buch, welches sich in Romanform mit musikalischer Popkultur beschäftigt, mit “High Fidelty” messen.
Chuck Klostermann zum Buch: “In dieser Geschichte geht es um: Liebe, Tod, Autofahren, Narzissmus, Amerika, die unangebrachte Glorifizierung des Drogenkonsums zu Entspannungszwecken, um Sex, den man nicht hat, Gespräche mit Fremden, die nostalgische Sehnsucht nach der unmittelbaren Vergangenheit, um Filme, die man nicht gesehen hat, um KISS, Radiohead und Rod Stewart.”
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Adelheid Zöfel. Chuck ist in Diane verliebt, aber auch in Quincy und Lenore. Die Liebe ist das größte Problem in Chucks Leben. Zum Glück hat der Musikjournalist einen Auftrag. Der allerdings scheint noch absurder als sein momentanes Lebensgefühl zu sein. Quer durch die USA fährt er nach Missoula, Ithaca und Rhode Island, an die Orte, an denen Rock-Heroen den Tod fanden. Vom Sumpf, in dem Lynyrd Skynyrds Flugzeug abstürzte bis zum Bungalow, wo sich Kurt Cobain mit einer Schrotflinte das Leben wegschoss. Rockstars sterben exzentrisch und werden so unsterblich. Schließlich kehrt Chuck in die Welt der Lebenden zurück. Was er vom Tod halten soll, weiß er immer noch nicht, nur dass er verliebt ist wie zu Beginn seiner Reise in Diane, Quincy und Lenore.
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